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Frühstück? Bio! Das ROSENCAFÉ zieht in die Panzerhalle

Aktualisiert: Feb 1

Frühstück in Salzburg - Ein Bauernhaus aus 1492, es steht an der Großglocknerstraße im beschaulichen Örtchen Fusch. Das ist die ultimative Symphonie der Heimatidylle. Das ist dort, wo das ROSENCAFÉ vor sechs Jahren seinen bescheidenen Anfang nahm, gepaart mit dem ambitionierten Plan, das Lebensmotto „Bio“ in einem Gerüst aus Menschlichkeit und Freude zu verpacken. Birgit Schattbacher nennt es „Seelenapotheke“, wir nennen es Genuss. Nun zieht es das ROSENCAFÉ in die Panzerhalle. Maxglan statt Glocknerstraße also, und für uns wird’s daher Zeit, mal auf ein Kaffetscherl vorbeizuschauen.



Die Panzerhalle ist ja allgemeinhin bekannt als ein Sammelbecken für gastronomische Geheimtipps abseits von Starbucks und Stangenwarenbaguette. Der perfekte Ort also, um den Charme des altbewährten Bauernhauscafés in die weite Welt hinauszutragen. Am Hof bleibt lediglich die Rosensuite und der Rosenwagen, Urlaubdomizile im Paradies, zurück und die hauseigenen Zebu-Rinder, Biohühner und an die 300 Rosenstöcke. Das ROSENCAFÉ setzt auf hauseigene Produktion, sonst auch auf Regionalität. Die Glocknerstraße, sie führt in eine Richtung. One Way, der Pfeil am Straßenschild, er zeigt auf Nachhaltigkeit.



„Bio,“ so erzählt uns Schattbacher, „ist in der Gesellschaft ausgelutscht“. Ein Vorhang der Vermarktung. Er lässt fehlende Ehrlichkeit und Transparenz gezielt im Dunkeln. Für das ROSENCAFÉ, die bijoFARM im Allgemeinen, ist Bio gar keine Frage. Es ist Lebenseinstellung, Selbstverständnis. So war doch die bijoFARM (der Name, Remix von Bio im Sinne von „Birgit und Josef“, verrät es) einer der ersten Biobetriebe im Salzburgerland. Auf den Teller kommt hier, was die Saison so hergibt. Die Karte verändert sich also wöchentlich, was bleibt, ist ein Kerngerüst aus Qualität. Keine Erdbeeren aus Spanien, dafür Topfen aus Leogang, Rosen vom eigenen Hof in Fusch und Fleisch aus dem Pinzgau – das ROSENCAFÉ steht für Heimatverbundenheit.

Die Markthallen in Maxglan jedoch stehen für einen modernen Zeitgeist der Gastronomie, wir haken also nach, wie denn nun der einzigartige Charme des Bauernhauscafés in die Panzerhalle transportiert werden soll. Das ROSENCAFÉ verkörpert Menschennähe, einen Dialog mit dem Gast, abseits von „einen Cappuccino bitte und stimmt so, danke!“. Ein Dialog, der die Herkunft der verarbeiteten Produkte hervorhebt und eine Philosophie abseits des klassisch-gastronomischen Denkens. Birgit Schattbacher nennt es: „Die Birgit kocht was ihr schmeckt!“ Die Freude am eigenen Tun ist also der Kern des Charmes und man schmeckt sie, die Freude.



Das von der freundlichen Gastronomin geprägte Hausmotto ist ein völlig neuer Zugang zum Gast. Ein Erlebnis mit, nicht bloß für die Leute. So möchte man Backworkshops und Candlelight-Dinner anbieten. Auch eine Exkursion zum Hof nach Fusch ist geplant. Die alpine Bescheidenheit, sie ist omnipräsent. Man nennt uns die Spezialität des Hauses. So soll es die legendäre Rosentorte ab Februar zu genießen geben. Eine Besucherin des Bio-Fest in Salzburg soll sie mal als das Pendant zur Sachertorte bezeichnet haben. Wir sind gespannt! Das ROSENCAFÉ kann übrigens auch ganz gut vegan. Bei selbstgemachtem Humus und ausgefallenen Rohkostsalaten läuft uns jedenfalls das Wasser im Mund zusammen.


Rosen sind hier übrigens Namensgeber und zugleich ewige Konstante auf der Zutatenliste. Schattbacher referiert von Rosengellet, Rosenkeksen und Rosensalz. In jeder Speise ist etwas Rose enthalten. Der ehrliche Ausbruch der Ausgefallenheit inmitten einer Hausphilosophie, die sich Bescheidenheit als oberstes Credo vorschreibt. Das ROSENCAFÉ zündet die Kerze der Kulinarik gewissermaßen von beiden Seiten an.



Birgit Schattbacher träumt groß mit ihrem Geschäft, doch ist sie eine des Schlages Mensch, der mitreißt mit seiner Begeisterung über das eigens Geschaffte und Geplante. Sie träumt von ROSENCAFÉS in München und New York, vorerst sollte sich das Café aber erst in Salzburg etablieren. Für Ersteres drücken wir natürlich die Daumen, Letzteres sollte ein Leichtes sein! Nun legt sie uns ein Schlusswort zurecht, das wohl auch Quentin Tarantino nicht besser hätte orchestrieren können:

„Lasst’s euch verwöhnen, lehnt’s euch zurück, findet’s Zeit zum Durchatmen und legt’s all das ab was eigentlich nicht sinnvoll ist. Das man weiterkommt im Leben …“

Und ja, wir kommen gern weiter hierher auf ein Frühstück, in die Panzerhalle, ins ROSENCAFÉ. Beim Samstagsfrühstück mit 70 Sitzplätzen ist auch für euch genug Platz, liebe HappySalzburger*Innen! Sonst bekommt das ROSENCAFÉ Ende Februar auch ein Platzerl im Vorderbereich der Panzerhalle. Dort gibt’s täglich von 9 bis 17 Uhr Café, ein kleines Frühstück und eine breite Palette an hauseigenen Snack-Kreationen zu genießen.


ROSENcafé

Siezenheimer Str. 39a/d, 5020 Salzburg

Telefonnummer: +43 664 1607784

Öffnungszeiten: 08:00 - 13:00 Uhr Samstags

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