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Die schönsten Adventsmärkte in Salzburg

Aktualisiert: März 16

Es ist Anfang Dezember, ergo sind die ersten Frontalkonfrontationen mit Lebkuchen und Weihnachtsmann und CoKg längst abgehakt. Zeit also für das österreichische Lieblingsadjektiv „klirrend“, ja es wird dann wirklich bald „klirrend“ kalt, und die allweihnachtliche Frage zum Sonntag kommt auf: „Welcher Weihnachtsmarkt soll’s denn heute werden?“ Allerhöchste Eisenbahn, einmal Licht hinter ebendiese Sonntagsfrage zu bringen – ein kleiner Guide zur Christkindlmarktlandschaft in und um Salzburg.


Festungsadvent

Atemberaubend ist dann wohl das richtige Wort zum Tag, als wir unsere Kamera die Festungsgasse hinaufschleppen und uns der Anblick von Hundertschaften traditioneller Hernhuter Sterne das Ziagerl in der Wade vergessen machen – ein Lichtermeer, das selbst dem staatsmännischstem Weihnachtsskeptiker irgendwie noch Bock auf Glühwein und Flammkuchen machen würde.

Im Burghof von Salzburgs Prunkkästchen, der Festung Hohensalzburg, versprüht der Festungsadvent seinen ganz eigenen, frappanten Charme. Über den Dächern der winterlichen Altstadt lassen sich leicht alkoholgetränkte Heißgetränke noch freudiger verhaften und auch sonst hat sich der Festungsadvent so einiges für seine BesucherInnen ausgedacht. „Handgemachte Geschenkideen, köstliche Speisen und ein stimmungsvolles Adventprogramm“ rund um Chorauftritte, Weisenblasen und eine Kinderweihnachtswelt für die Kleinsten unter den Zaungästen.

Wäre es jetzt zu kitschig, diesen Kalenderspruch für Brückentagsdeutsche „Alles, was das Herz begehrt“ einfach mal raus zu prusten?



Hellbrunner Adventzauber

Ja gut, dass der Hellbrunner Christkindlmarkt seit nun 18 Jahren eine echte Institution in der Mozartstadt ist, das hat auch TripAdvisor schon irgendwo aufgeschnappt. Nichtsdestotrotz bleibt er aber – mit seinem Märchenwald aus über 700 Nadelbäumen, geschmückt mit einer fast exzessiv anmutenden Dichte an roten Kugeln und Lichterketten – ein besonderes Unikat als vorweihnachtliche Wunderwelt.

Neben seinem „Fancy Look“ hat sich der Christkindlmarkt auch sonst mehr Specials ausgedacht als die „Deluxe Album Box“ eines X-beliebigen deutschsprachigen Chartrappers. Die historischen Wasserspiele haben sich um ihre barocken Grotten und Brunnen in weihnachtlichem Charme herausgeputzt, bis zum Sternweiher und am 8-Meter-Engel im Schlosspark vorbei ist hier Platz für einen Winterspaziergang der ganz besonderen Art. Auch sonst eignet sich das Hellbrunner „Winter Wonderland“ perfekt zum Stöbern und Staunen in tradtionellem Kunsthandwerk, Alpenländischen Kulinarikspezialitäten und heimeligem Chorgesang. Den Kindern wirds bei Schauspielen wie dem Streichelzoo, einer Backstube und Würstelgrillen am Lagerfeuer sicher auch nicht zu monoton in diesem Land der Vorweihnacht.

© Tourismus Salzburg

Sternadvent mit Wintermarkt

Der Sternadvent zwischen Getreide- und Grießgasse ist so etwas wie die Jack Wolfskin Übergangsjacke der Weihnachtsmärkte. Doch so laut die Jack Wolfskin Jacke nach Mittfünfziger schreit, ist der Sternadvent eher „Der Ruhige“ unter den Salzburger Christkindlmärkten.

Bunte Standerln, eine ruhig-sinnliche Atmosphäre inmitten des überlaufenen Touri-Kosmos, genau dort, wo im Sommer der berühmt berüchtigte Sternbräu-Gastgarten Scharen durstiger Tagespassanten anlockt. Ja, die Sternarkaden haben sich uns da wohl besonders weihnachtlich-schön angebiedert. Schon der Lichterketten-bebaumelte Sternarkadenbogen lässt bei uns die Glocken im Hirn heftig bimmeln: „Geheimtipp!“

Klassische Speisen und Getränke, originelle Handwerkskunst und eine Lebendkrippe als unbestrittener Publikumsmagnet – Eine Weihnacht, ein Salzburg und ein Markt abseits des Mainstreams, wie wir ihn lieben! Übrigens: Der Sternadvent wird als Wintermarkt nach Heiligabend noch bis Anfang Jänner weitergeführt, verzaubert uns Happy SalzburgerInnen also auch noch in der Nachweihnachtslethargie!


© Tourismus Salzburg

Salzburger Christkindlmarkt

Ja, zum Abschluss noch der dicke Johnny, die Champions League unter den Christkindlmärkten. Schon seit dem 15. Jahrhundert, damals unter dem Namen „Tandlmarkt“ findet um den Dom- und Residenzplatz in der Vorweihnachtszeit ein buntes Treiben statt. Zwar wird dem Salzburger Christkindlmarkt ja von einigen „Locals“ etwas hämisch nachgesagt, sowieso völlig überlaufen zu sein, doch ist die einmalige Lage mitten im Weltkulturerbe der „Salzburger Altstadt“ mitseinen 100 traditionellen Verkaufsständen und dem stimmungsvoll umspannten „Sternenhimmel“ Jahr für Jahr etwas ganz Besonderes.

Eine schier eindrucksvolle Fülle an heimischen Spezialitäten, Geschenken für Groß und Klein und allerlei Gaumenfreuden – ohne dabei auf die besinnliche Eleganz zu vergessen. Das, was die Getreidegasse für Louis Vuitton und Drittklassemodelabels wie Zara und Mango ist, ist der Salzburger Christkindlmarkt für das Weihnachtsglück seiner BesucherInnen. Auch für Rahmenprogramm ist – mit traditionellem Turmblasen, einer Kinderlesung mit Christkind und dem allwöchentlichen Besuch des Salzburger Christkindes mit seinen Engerln – wohl und reichlich gesorgt.

Wir müssen uns jetzt irgendwo noch so ein fettgetränktes Langos holen, nippen an unserem Glütschi und sagen: „Cheers!“


© Tourismus Salzburg
© Tourismus Salzburg


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