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Weltmeisterlich gut, oder was? Das Genussprojekt in Liefering

Aktualisiert: Feb 1

Also, kurze Erklärung. Wir wären ja nicht HappySalzburg, wenn wir uns mit dem „weltmeisterlich“ im Titel nicht eines wahnsinnig virtuosen lyrischen Zusammenhangs bedient hätten. Wir haben nämlich auf einen Mittagsschmaus beim Genussprojekt in Liefering vorbeigeschaut, geführt wird das seit 2006 von der ehemaligen Skirennläuferin Alexandra Meissnitzer – und die war eben zwei Mal Weltmeisterin. Ja gut, beim zweiten Überflieger dieses Absatzes war der eigentlich aufgelegt, aber sei’s drum, geht ja um’s Essen …



Eigentlich ist die Lokalität hier im tiefsten Liefering ja schon ein alter Hase. Seit 2004 bereitet man hier den Gästen nämlich schon, laut Website, „lukullische Gaumenfreuden“. Fragt mich jetzt nicht, was das genau bedeuten soll, das Gehirn rattert mir eh schon im roten Drehzahlbereich. Vermutlich soll das eine wahnsinnig dekadente Umschreibung dafür sein, dass das Essen bekömmlich ist. Na dann check‘ ma das mal aus!


Beim Durchblättern der Karte wandert man im Schnelldurchlauf um den Globus und wir können getrost verkünden, dass hier definitiv eine Auswahl abseits des kulinarischen Standards aufgetischt wird. Ein Fix für alle Experimentierfreudigen unter euch sozusagen. Hauptsächlich schmückt sich das Genussprojekt mit dem catchy, aber auch etwas nach Berlin Mitte – Startup klingenden, Credo „Cross-Over Küche“. Von Burger, mediterranen Schmankerln bis hin zu asiatischen Gerichten findet sich hier für jeden Gaumen und für jede Tageslaune das passende Essen wieder! Achja, natürlich gibt’s auch für VegetarierInnen und VeganerInnen so einiges zum in den Magen schlagen.

Wir probieren, konservativ wie wir sind, die Penne Arrabiata, lassen uns aber auch noch – die etwas nach Namika-Radiosong klingenden – Dim Sum (verschieden gefüllte Teigtaschen im Bambuskorb) auf den Tisch packen. Kurzes Fazit: Wir müssen hier das etwas abgedroschene Modewort „lecker“ herausblasen. Hat uns auf jeden Fall geschmeckt!



Die Räumlichkeiten im Genussprojekt haben uns auch durchaus Happy gestimmt. Man bewegt sich hier in einem Ambiente zwischen modern-schlicht und old school. Viel dunkles Holz, etwas Leder und eine dominant ins Gesicht springende Bar erinnern stark an eine hippe Burgerbar, die sich ganz frech „Rinderwahn“ oder so nennen könnte. Das Rinderwahn gibt’s übrigens wirklich am Naschmarkt in Wien, kein Witz! Einziger Minuspunkt für uns ist, dass die Grenze zwischen Raucher- und Nichtraucherbereich im Genussprojekt nur sehr hauchdünn angedeutet wird, räumliche Abtrennung gibt es de facto keine. Da die Mitarbeiterin namens Lüftung hier aber einen äußerst guten Job erledigt, fällt das eigentlich gar nicht so schwer ins Gewicht.



Also, Zeit für das Schlussplädoyer! Wir meinen, dass das Genussprojekt ganz klar eine kulinarische Bereicherung für die Restaurantlandschaft abseits des Salzburger Stadtkerns darstellt. Man bietet eine vielseitige Essensauswahl in feiner Qualität und probiert sich durchaus auch in etwas abenteuerlicheren Kreationen aus, fettes Plus! Auch das etwas keck „Frühglück“ getaufte Frühstücksprogramm soll übrigens ein echter Blickfang sein, sagen zumindest die FrühstückerInnen.


Quick Fact:

Das Händewasch-Erlebnis auf den Toiletten versprüht im Genussprojekt einen ziemlich königlichen Esprit! Keine Papierhandtücher, man ist ja kein Prolet! Die im Wandkörberl aufgetürmten Baumwollhandtuchrollen haben uns den Klobesuch zumindest sehr versüßt. Oh und lukullisch bedeutet nebenbei erwähnt sowas wie „üppig und dabei erlesen“. Na gut, wiss‘ ma das auch.


Genussprojekt

Ursulinenplatz 4, 5020 Salzburg

Telefonnummer: +43 664 5439534

Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 09:00 - 23:00 Uhr, Sonntag 09:00 - 18:00,

Montag geschlossen

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