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Exhibition „Geschmack“ – Das MUS. Cafe erfindet sich neu

Einfach ein Mus, die Muse vom Residenzplatz. Beim recherchieren für diesen Text haben wir uns etwas in Wortspielen über das Cafe Museum in Salzburg (kurz: MUS) verloren – und es war eine Lawine voll Spaß! Beim Blick auf die harten Fakten aber ist das Cafe Museum viel mehr als ein paar halbgare Wortspiele. Die Küche steht unter dem Schlagwort „eine kulinarische Reise quer durch Europa“. Kein typisches Schnitzelhaus möchte man sein, kein uriger und verrauchter Italiener. Zum Konzept noch die traumhafte Lage am Residenzplatz garniert und et voila: Wir haben den wohl vielversprechendsten Newcomer der Salzburger Gastronomie gefunden! Und das MUS man dann wohl gesehen haben …



Thomas Genser und Manuela Moser haben ihr Cafe Museum just im Juli diesen Jahres eröffnet. Sie leitet nebenbei das Fasties in der Pfeiffergasse, er arbeitete eigentlich in der Grafikbranche und half daneben schon im Fasties aus. Sie hat sich bereits etabliert in der Salzburger Gastronomie, er besticht durch den innovativen Biss eines Newcomers in der Branche. Die perfekte Kombination eigentlich. Der Traum von der Gastronomie begleitete Thomas seit Kindheitstagen – nun hat er ihn sich erfüllt – in traumhafter Lage direkt unter den Pforten des Salzburg Museums. 


Das Grundkonzept, wie’s auf der Website des Lokals steht, liest sich durchaus geheimnisvoll und interessant. „Mediterrane Crossover-Kitchen“ tauft sich, was hier auf den Teller kommt. Genau bedeutet das, dass sich das MUS.Cafe nicht einbettet in das enge Korsett einer nationalen Küche. Der Küchenchef selbst kommt aus Frankreich, bringt französische und marokkanische Einflüsse mit auf den Teller. Die restliche Karte jettet beständig auf Tournee durch ganz Europa: Mal mediterran, mal skandinavisch oder englisch – immer aber besonders. Mit Konventionen brechen und Altes neu interpretieren möchte man hier, dabei Grenzen aufschlagen und verblüffen mit gutem Geschmack. Wir waren schon lange nicht mehr so begeistert! 



„Meine Intention ist es, nichts zu machen wie’s andere machen. Wenn‘s auch nur der Schoko-Brownie mit Pistazie ist, dann geb‘ ich noch Meersalz oder getrocknete Marillen drauf.“ (Thomas Genser)

Zum Konzept gehört natürlich auch, dass sich die Speisekarte im Turnus der Jahreszeiten ständig neu erfindet. Gerade diese Woche hat sich die Sommerkarte von der Spätsommerkarte auswechseln lassen – und Letztere klingt dabei allemal nach Küche auf Champions Liga Niveau. Der Kürbis-Dinkel Salat mit geschmortem Kürbis, frischer Minze, Feta und Granatapfeldressing ist die Mus’sche Antwort auf einen gemischten Salat mit Putenstreifen. Sonst begleiten uns Gnocchi in Salbei Butter (mit Kürbis, roter Bete, Walnüssen und Ricotta Käse), glasierte Schweineripperl mit Asia-Chinakohlsalat und Kartoffelspalten, täglich variierende Quiches, eine Kokossuppe mit Wirsing und Garnelen (wahlweise auch vegetarisch), eine abenteuerlich mit Graupenrisotto und Mandeln garnierte Hendlbrust und Vieles mehr auf unserer kulinarischen Reise um den Globus. Dabei ist natürlich alles hausgemacht und von regionalen Produzenten bezogen. Thomas nennt uns eine Bäckerei aus Seekirchen, den Sirup aus Oberösterreich, Gemüse vom Eisl in Siezenheim und den österreichischen Bio-Chardonnay. Er hat dabei ein herrlich freudiges Brummen in der Stimme. Wochenends wird im MUS. Cafe übrigens gebrunched. Den à la carte-Brunch gibt es von “nine to five” und von mediterran bis vital. 



Für den September hat das MUS. Cafe außerdem noch eine Neuankündigung im Petto, die uns vorfreudig werden lässt: Eine fixe Frühstückskarte, die es das ganze Jahr über geben wird und die dabei auf das sonst bereits umgesetzte Konzept baut. Vom mediterranen Frühstück mit Proscuitto, Chorizo, Ofengemüse und Vielem mehr, über das Scandi Frühstück mit Räucherlachs, Frischkäse, Honig-Senf-Sauce, Skyr und Co bis hin zum süßen Sweet Passion oder dem Veggie Frühstück läuft uns beim Blick auf die Karte das Wasser an allen Ecken im Mund zusammen. Daneben hat man natürlich auch noch kleinere Snackangebote wie Bagels in verschiedensten Variationen (Vital, Mediterran & Salmon), spanisches Frühstücksbrot, Skyr mit Früchten und diverse Ei-Kreationen im Angebot parat. Auch wenn die Salzburger Frühstücksszene ohnehin schon sehr verwöhnt erscheint, könnte das MUS. Cafe mit seinem mutigen Ansatz doch noch einmal eine dicke-fette Bereicherung für unsere Mozartstadt sein. 



Seid’s gespannt auf jeden Fall, liebe Happy Salzburger*Innen. Wir bleiben dran!


MUS. Cafe

Mozartplatz 1, 5020 Salzburg

Telefonnummer: +43 662 841620

Öffnungszeiten: 08:30 - 22:00 Uhr, Montag - Sonntag

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